Forte do Presépio, Belém

Direkt ans Amazonasufer grenzend liegt das alte koloniale Fort. Neben der hunderte Jahre alten Geschichte, die der Ort in sich trägt, lassen Gedenksteine vor dem Eingang schon auf einen anderen Inhalt schließen. Sie gelten indigenen Stämmen der Region.

Im Innern der Mauern eröffnet sich einem auf den ersten Blick der Hof des Forts. Die instand gehaltenen Mauern lassen sich hervorragend begehen und man kann einen Blick hinüber aufs Wasser wagen.

Der Eintritt zum Fort ist frei, weshalb sich in Besuch meiner Meinung nach absolut lohnt! Spätestens im überdachten Bereich kam ich auf meine Kosten.

Eine kleine aber feine Ausstellung zu lokalen Funden vergangener indigener Kulturen. Gerade vor meinem Besuch hier befand ich mich auf altem Land der Marajó. Nicht umsonst trug die Insel den selben Namen. Auch sonst finden sich ein paar geologische Daten, sehr cool.

Die Ausstellung bietet eine Vielzahl an Tongegenstände. Manche von ihnen hatten einen konkreten Nutze, wie zum Beispiel Pfeifenköpfe, andere hingegen sind eher als Kunsthandwerk einzuordnen. Viele von ihnen bestechen durch ein unglaublich filigranes Detail!

Sehr beeindruckend sind auch die großen Tonkrüge, die spielvoll verziert sind. Häufig sind es Gesichter, Tiercharakteristika oder geometrische Formen, die die Krugwände säumen.


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Mangal das Garças, Belém